STO

Was ist ein Security Token?

Ein Security Token ist eine neue und transparente Möglichkeit sich an einem Unternehmen zu beteiligen. Dabei gibt es zwei Ebenen:

  • Die erste Ebene ist der Beteiligungsvertrag. Der Beteiligungsvertrag ist das rechtliche Dokument, das die Beteiligung am Unternehmen beschreibt. Dabei gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, die man sich jeweils bei der konkreten Beteiligung anschauen muss. Im Beteiligungsvertrag ist geregelt, was ich vom Unternehmen bekomme, wann ich etwas bekommen und welche Rechte ich habe.
  • Die zweite Ebene ist die Form der Beteiligung. Im herkömmlichen Weg unterschreibe ich einen Vertrag mit dem Unternehmen und lege das Papier bei mir im Safe ab. Mit dem Security Token gibt es eine – einfachere – Möglichkeit, um sich an einem Unternehmen zu beteiligen. Der Beteiligungsvertrag wird in der Form eines Security Token auf der Blockchain transparent abgebildet. Dabei ist der Security Token die Referenz zum Beteiligungsvertrag.

Die Blockchain ist vereinfacht eine Datenbank, die nur von berechtigten Personen verändert werden kann. Jeder Investor kann damit zu jeder Zeit seine Beteiligung an andere Personen übertragen und die andere Person sieht sofort, dass sie jetzt die Beteiligung an dem Unternehmen hält. Man kann damit immer nachvollziehen, was der Status der Beteiligung ist und welche Anteile man hältst.

Was ist eine Blockchain? Was ist ein Smart Contract?

Bei einer Blockchain handelt es sich um eine chronologisch aufgebaute, dezentralisierte und kryptografisch gesicherte Datenbank, in der öffentlich einsehbar Informationen in unveränderlicher Weise gespeichert werden. Ein Smart Contract stellt ein Softwareprogramm auf der Blockchain dar, welches dadurch charakterisiert ist, dass dort vereinbarte (vertragliche) Verpflichtungen völlig automatisch erfüllt werden, sobald bestimmte Voraussetzungen, die ebenfalls ex ante – im vorliegenden Fall in Zeichnungsschein und Genussscheinbedingungen – festgelegt wurden, vorliegen.

Die technische Dienstleistung in Bezug auf den BPWR Token wird von der CONDA AG unter Verwendung des bei der FMA bereits offengelegten CRWD NETWORK (Ticket-ID FMA-571-1C8A0D6) durchgeführt (Details siehe „Beschreibung CRWD NETWORK“ Anlage 3).

Was ist ein BLUE POWER Token?

Jeder gezeichnete Genussschein berechtigt den Zeichner zum Erhalt von einem BLUE POWER Token, einem ERC20 Token basierend auf der Ethereum Blockchain (die „BPWR Token“). Die Genussrechte sind tokenisiert. Das bedeutet, dass alle Rechte im Zusammenhang mit den tokenisierten Genussrechten mit dem Besitz eines BPWR Tokens rechtlich und technisch verknüpft sind. Personen, die tokenisierte Genussrechte besitzen, werden auch als „Tokeninhaber“ bezeichnet.

Was versteht man unter einer "Tokenisierung"?

Jeder gezeichnete Genussschein berechtigt den/die Zeichner/in zum Erhalt eines BPWR Token, einem ERC20 Token basierend auf der Ethereum Blockchain. Die Genussrechte sind tokenisiert. Das bedeutet, dass alle Rechte im Zusammenhang mit den tokenisierten Genussrechten mit dem Besitz eines BPWR Tokens rechtlich und technisch verknüpft sind. Personen, die tokenisierte Genussrechte besitzen, werden daher auch als Tokeninhaber bezeichnet.

Die Genussrechte sind Substanzgenussrechte im Sinn von § 174 Absatz 3 AktG und gewähren dem Genussrechtsinhaber im Ausmaß des Beteiligungsanteils eine Beteiligung am Gewinn der Gesellschaft sowie am Vermögen (einschließlich den stillen Reserven und dem Firmenwert) und dem Liquidationsgewinn.

Warum führt BLUE POWER einen STO durch?

Als innovatives österreichisches Industrieunternehmen plant BLUE POWER die weitere Entwicklung, sowie den Ausbau der Produktion und des Vertriebs der BLUEONE Kleinwindkraftanlage durch Ausgabe von BLUE POWER Token (im Folgenden kurz „BPWR Token“) im Rahmen eines Security Token Offerings (im Folgenden kurz „STO“) zu finanzieren. Diese Finanzierung ist in Form eines tokenisierten Substanzgenussrechtes MIT Eigenkapitalcharakterausgestaltet (Details siehe „Zeichnungsschein tokenisierte Genussrechte“ Anlage 1 und „BPWR Token Genussscheinbedingungen“ Anlage 2).

Die Emittentin beabsichtigt mit dem Security Token Offering, Kapital in Höhe von bis zu EUR 1.999.900 in Form von qualifiziert nachrangigen Substanzgenussrechten (nachstehend als „Genussrechte“ bezeichnet) aufzunehmen. Bei den Genussrechten handelt es sich um Wertpapiere iSd § 1 Abs 1 Z 4 KMG.

Sind tokenisierte Genussrechte frei übertragbar?

Ja, die tokenisierten Genussrechte sind frei übertragbar und können daher jederzeit und ohne Zustimmung der Emittentin durch einen Transfer der BPWR Token auf der Ethereum oder einer technisch nachfolgenden Blockchain gemäß den Bestimmungen des Punkt 5. der Genussscheinbedingungen an einen Dritten übertragen werden. Ein zirkulationsfähiges Wertpapier zeichnet sich dadurch aus, dass Einwendungen des Schuldners gegenüber dem Erwerber weitestgehend ausgeschlossen sind. Wertpapiere die diesen Anforderungen entsprechen, nähern sich stark den commodities, den Waren an. Sie lassen eine vorherige Prüfung der Transaktion im Hinblick auf mögliche Rechte Dritter entfallen und können daher innerhalb kürzester Zeit zwischen verschiedenen Personen auf einem Markt zirkulieren. Die Handelbarkeit des Wertpapiers steht nach Art 4 Abs 1 Z 18 MiFID nicht für sich, sondern nimmt Bezug auf den Kapitalmarkt. Die Wahl des Begriffs Kapitalmarkt ist vor der Binnendifferenzierung, welche die Richtlinie zwischen einzelnen Marktsegmenten trifft, so zu verstehen, dass mit ihm der Kapitalmarkt bezeichnet werden soll, der als Oberbegriff aller Märkte zusammenfasst, an denen Wertpapiere gehandelt werden. Sind es dessen Anforderungen an die Handelbarkeit eines Wertpapiers, die den Begriff der Handelbarkeit prägen, so müssen sie konsequenter Weise weniger streng ausgestaltet sein als diejenigen Anforderungen, die ein Wertpapier zu erfüllen hat, um zu einem geregelten Markt als ein besonders streng reglementiertes Marktsegment zugelassen zu werden. Nach Art 40 Abs 2 MiFID sind zu einem solchen geregeltem Markt nur diejenigen übertragbaren Wertpapiere zuzulassen, die frei handelbar sind. Soll nun die freie Handelbarkeit das für die Zulässigkeit zum geregelten Markt maßgebliche Kriterium darstellen, so kann sie gerade nicht als konstitutives Merkmal für übertragbare Wertpapiere gelten, die außerhalb dieses Segments gehandelt werden. Ansonsten wäre die besondere Regelung in Art 40 Abs 2 MiFID überflüssig. Als erstes Ergebnis steht damit fest, dass neben der freien auch eine einfache Handelbarkeit existiert und unter Art 4 Abs 1 Z 18 MiFID auch solche Wertpapiere fallen, die nicht frei handelbar sind. Das Maximum an Übertragbarkeit, die freie Übertragbarkeit idS, ist nicht erforderlich. Daran schließt sich zwingend die Frage an, welches Minimum an einfacher Übertragbarkeit Art 4 Abs 1 Z 18 MiFID voraussetzt. Für die Klärung dieser Frage ist Art 40 Abs 2 MiFID nicht hilfreich. Unter welchen Voraussetzungen ein Wertpapier frei handelbar ist, gibt zwar die dazugehörige Definition in Art 35 Abs 1 MiFID Durchführungsverordnung an. Eine eindeutige Aussage zu dem Inhalt der freien Handelbarkeit als diejenige, dass die Gewährleistung reibungsloser und zuverlässiger Transaktion nicht für alle Märkte, sondern nur für den geregelten Markt gilt, lässt sich hier indes nicht entnehmen. (siehe Dicke, Kapitalmarktgeschäfte mit Verbrauchern unter der Rom I-VO, S 71ff.). Von einer Handelbarkeit am Kapitalmarkt kann in concreto also dann gesprochen werden, wenn der BPWR Token frei übertragen werden kann und alle von der Gesellschaft ausgegebenen BPWR Token gleichartig ausgestaltet (standardisiert) sind (vgl Oberndorfer, Die Prospektpflicht nach dem KMG 95). Die für die Handelbarkeit am Kapitalmarkt erforderliche Zirkulationsfähigkeit (dazu Voß, Geschlossene Fonds unter dem Rechtsregime der Finanzmarkt-Richtlinie [MiFID], BKR 2007, 45 [50]) ist bei den tokenisierten Genussrechten ebenfalls gegeben, weil die Genussrechtsinhaber ihre BPWR Token ohne schriftliche Zustimmung durch die Emittentin an Dritte übertragen können. Der KYC-Prozess steht einer solchen freien Handelbarkeit am Kapitalmarkt und damit der geltend gemachten Gleichstellung des BPWR Tokens mit einem Wertpapier nicht entgegen, handelt es sich schließlich nicht um eine Beschränkung der Übertragbarkeit, sondern lediglich um eine sich aus der 4. Geldwäscherichtlinie (RL 2015/849) bzw dem Bundesgesetz zur Verhinderung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung im Finanzmarkt (Finanzmarkt-Geldwäschegesetz – FM-GwG) ergebende Verpflichtung, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern. Nach dem einmaligen Whitelisting respektive KYC-Check können die tokenisierten Genussrechte in Form der BPWR Token erworben und im Anschluss jederzeit frei übertragen werden.

Unterliegt das STO einer Konzessionspflicht nach dem Alternative Investmentfonds manager-Gesetz (AIFMG)?

Nein. Das AIFMG folgt einem materiell-wirtschaftlichen bzw. funktionalen Investmentbegriff, womit grundsätzlich alle kollektiven Vermögensanlagen mit Fremdbezug erfasst werden (zum Begriff der Veranlagung vgl auch § 1 Abs 3 KMG). Zwar gehören zu den alternativen Anlagen oftmals auch Genussrechtsbeteiligungen, jedoch fallen in der Regel Crowd-Funding-Projekte, wie etwa gegenständlich die tokenbasierte ERC20 Emission von Substanzgenussrechten der BLUE POWER, nicht unter den Begriff eines AIF, zumal sie nicht alle Tatbestandselemente erfüllt, insbesondere weil BLUE POWER das eingesammelte Genussrechtskapital ausschließlich zur Finanzierung der operativen Tätigkeit des Unternehmen im Rahmen des laufenden Geschäftsbetriebs verwendet und die Vorhaben der Gesellschaft verfolgt (siehe Darstellung Geschäftsmodell unter Punkt 1.2). Maßgeblich für die Nichtanwendung des AIFMG ist in concretodaher, (i) dass die Investoren NICHT in die operative Tätigkeit und Entscheidungsfindung der BLUE POWER eingebunden sind, (ii) das eingesammelte Genussrechtskapital unmittelbar operativ im Rahmen des laufenden Geschäftsbetriebs, genutzt und (iii) keine konkrete Anlagestrategie (auch mangels Anlagerichtlinien, zumal BLUE POWER schriftlich nicht festlegt, wie das eingesammelte Kapital verwaltet werden muss, um einen „gemeinsamen Return für die Anleger zu erwirtschaften“), sondern, im Gegenteil, nur die Unternehmensstrategie verfolgt wird. Es liegt demnach auch kein Vehikel vor, in dem das von den Anlegern eingesammelte Kapital „gepoolt“ wird. BLUE POWER behält stets die freie Entscheidung über die Mittel, wobei das Wohl des Unternehmens immer vorrangig ist und bleibt. Auch die geforderte Vermittlung des Eigentums an Vermögenswerten durch Anteile liegt beim STO bzw. den tokenisierten Genussrechten nicht vor.

Unterliegt das STO den Bestimmungen des Bankwesengesetzes (BWG)?

Nein. BLUE POWER betreibt keinerlei Bankgeschäfte. Insbesondere erfolgt weder eine Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung oder als Einlage (Einlagengeschäft), noch eine Durchführung bargeldlosen Zahlungsverkehrs oder Abrechnungsverkehrs in laufender Rechnung für andere (Girogeschäft), noch eine Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für andere (Depotgeschäft) noch eine Ausgabe und Verwaltung von Zahlungsmitteln und auch keine Teilnahme an der Emission Dritter eines oder mehrerer der in
§ 1 Abs 1 Z 7 lit. b bis f BWG genannten Instrumente und der diesbezüglichen Dienstleistungen (Loroemissionsgeschäft) oder Wertpapieremissionsgeschäfte gemäß § 1 Abs 1 Z 9f BWG.

Unterliegt das STO der Konzessionspflicht nach dem E-Geld-Gesetz (E-GelgG)?

Nein. E-Geld zeichnet sich dadurch aus, dass es auch von anderen Personen als der ausgebenden Stelle akzeptiert werden muss. Dies trifft auf das STO nicht zu, da die BPWR Token von BLUE POWER ausgegeben und in weiterer Folge ausschließlich als Nachweis über die tokenisierten Genussrechte bzw. zum Bezug des Vorzugsgewinnanteils dienen.

Unterliegt das STO der Prospektpflicht des Kapitalmarktgesetzes (KMG)?

Nein. Das KMG erfasst das öffentliche Angebot von Wertpapieren oder Veranlagungen. Das gegenständliche öffentliche Angebot zur Zeichnung von tokenisierten Genussrechten im Gesamtgegenwert in der Europäischen Union von höchstens

EUR 1.999.900 stellt kein prospektpflichtiges Angebot gem. § 2 KMG dar, da die Ausnahme von der Prospektpflicht gem. § 3 Abs. 1 Z 10 KMG zur Anwendung kommt.

Unterliegt das STO dem Regime des Alternativfinanzierungsgesetzes (AltFG)?

Das AltFG regelt gem. § 1 AltFG die Zulässigkeit der vorliegenden Finanzierung durch ein öffentliches Angebot über Wertpapiere im Rahmen der Ausnahme zur Prospektpflicht gemäß § 3 Abs. 1 Z 10 KMG (siehe auch oben unter 4.).

Da das vorliegende öffentliche Angebot dazu führen kann, dass der binnen zwölf Monaten durch die Ausgabe von Wertpapieren nach AltFG emittierte Gesamtgegenwert
EUR 250.000 Euro übersteigt, wird die Emittentin die in § 4 Abs 1 Z 1 bis 4 AltFG genannten Informationen gleichzeitig mit dem Angebot auf ihrer Website auf einem dauerhaften Datenträger veröffentlichen.

Unterliegt das STO der Konzessionspflicht nach WAG 2018?

Nein. Die Tätigkeit von BLUE POWER stellt keine Wertpapierdienstleistung dar (keine Anlageberatung, keine Portfolioverwaltung, keine Annahme und Übermittlung von Aufträgen und auch keinen Betrieb eines multilateralen Handelssystems).

Unterliegt das STO der Konzessionspflicht nach dem Zahlungsdienstgesetz (ZaDiG)?

Nein. Zahlungsinstrument ist jedes personalisierte Instrument oder jeder personalisierte Verfahrensablauf, das oder der zwischen dem Zahlungsdienstnutzer und dem Zahlungsdienstleister vereinbart wurde und das oder der vom Zahlungsdienstnutzer eingesetzt werden kann, um einen Zahlungsauftrag zu erteilen. Eine solche Personalisierung liegt bei BPWR Token oder dem STO nicht vor. Darüber hinaus können mit dem BPWR Token aufgrund seiner Funktion als tokenisiertes Genussrecht lediglich Ausschüttungen aufgrund der in den Genussscheinbedingungen festgelegten Vorzugsgewinnanteils, jedoch weder Waren noch Dienstleistungen bezogen werden. Das ZaDiG ist auf das STO daher nicht anwendbar.

Genussrecht

Was sind tokenisierte Genusscheinbedingungen der BLUE POWER GmbH?

Die BLUE POWER GmbH begibt tokenisierte Genussrechte im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 1.999.900 gemäß diesen BLUE POWER Token Genussscheinbedingungen.

Der Gesamtnennbetrag der tokenisierten Genussrechte eingeteilt in 19.999.000 Stück mit einem Nennwert von jeweils EUR 0,10.

Was ist der Ausgabepreis der Genussrechte?

Der Ausgabepreis der Genussrechte entspricht dem Nennwert in Höhe von EUR 0,10 pro Stück.

Sind die Genussrechte frei übertragbar?

Ja, die tokenisierten Genussrechte sind frei übertragbar und können daher jederzeit und ohne Zustimmung der BLUE POWER GmbH durch einen Transfer der BPWR Token auf der Ethereum-Blockchain oder einer technisch nachfolgenden Blockchain an einen Dritten übertragen werden. Die BLUE POWER GmbH betrachtet einen Transfer erst dann für wirksam, wenn dieser nach dem jeweils aufgezeichneten Transfer auf der Ethereum Blockchain von mindestens 120 nachfolgenden Blocks bestätigt wurde. Voraussetzung für die Übertragung ist, dass der Empfänger von Bluepower identifiziert wurde.

Der Gewinn im Rahmen der Übertragung unterliegt der österreichischen Kapitalertragssteuer (derzeit in Höhe von 27,5 %). Verluste können nur mit positiven Einkünften aus Kapitalvermögen ausgeglichen werden, soweit auf diese nicht der Sondersteuersatz anzuwenden ist. Der Verkauf unterliegt möglicherweise einer Zessionsgebühr von 0,8% vom Verkaufswert und ist an das Finanzamt abzuführen.

Es liegt alleine am Anleger sich um eine korrekte Abführung der im Zusammenhang mit der Zeichnung der Wertpapiere anfallenden Steuern zu kümmern.

Zeichnung

Wie kann ich die Zeichnung der tokenisierten Genussrechte für die BLUE POWER Crowdinvesting-Kampagne vornehmen?

Die Token können einerseits in Euro oder einer Kryptowährung erworben werden.

Nach Erhalt der Bestätigung durch BLUE POWER zur Zeichnung der tokenisierten Genussrechte, wird die Gesamtzeichnungssumme auf das Bankkonto von BLUE POWER überwiesen.

BLUE POWER GmbH
AT65 2011 1840 8515 6900
GIBAATWWXXX

Wie und wann erhalte ich meine BLUE POWER (BPWR)- Token nach Überweisung der Gesamtzeichnungssumme?

Die BLUE POWER GmbH wird die jeweilige Anzahl der BPWR Token auf die von den Zeichnern im Zeichnungsschein oder bei der Online-Registrierung bekannt gegebene Adresse auf der Ethereum-Blockchain bis spätestens 9. Mai 2020 transferieren.

Was ist der Mindestzeichnungsbetrag?

Der Mindestzeichnungsbetrag beträgt EUR 100 und eine Zeichnung kann nur in Vielfachen dieses Betrags erfolgen (der „Zeichnungsbetrag“). Die BLUE POWER GmbH behält sich das Recht vor, einen Zeichnungsbetrag ohne Nennung von Gründen nicht anzunehmen. Die Ausgabe der tokenisierten Genussrechte erfolgt im Rahmen eines öffentlichen Angebots in einem Gesamtgegenwert von weniger als EUR 2 Mio in der Europäischen Union und daher unter Inanspruchnahme der Ausnahme von der kapitalmarktrechtlichen Prospektpflicht gemäß § 3 Abs 1 Z 10 KMG.

BLUE POWER

Warum Kleinwindkraft von BLUE POWER?

Die BlueOne ist unter Standards der Automobilindustrie entwickelt worden und das Gesamtprodukt ist CE zertifiziert. Alle Komponenten und Materialien erfüllen höchste Standards. Somit rechnet sich das Investment auch in schlechteren Windlagen über die Laufzeit. Sollte einmal etwas nicht funktionieren, können einzelne Komponenten erneuert werden, ohne die Gesamtturbine tauschen zu müssen.

„Mit jeder Umdrehung der BlueOne Rotoren, setzen Sie einen Schritt zur ganz persönlichen Energieunabhängigkeit!“

Was macht unsere BlueOne so besonders?

Mit unserer BlueOne haben wir eine Kleinwindkraftanlage geschaffen, die durch ihren innovativen aerodynamischen Mantel 30% effizienter als herkömmliche Windkraftanlagen ist und bis zu 75% des Strombedarfs eines privaten Haushalts abdecken kann. Modernste Komponenten und langlebige CE-zertifizierte Materialien sorgen bereits ab einer Windstärke von nur 3 m/s für einen sicheren und effizienten Betrieb. Die BlueOne kann bis zu 1kW Strom erzeugen und richtet sich eigenständig je nach Windrichtung in einem Radius von 360° aus, um diese so effizient wie möglich in Strom umwandeln zu können.

Je nach beliebigen Einsatzmöglichkeiten kann unsere BlueOne in Ihrem Garten, auf landwirtschaftlichen Flächen, als Insellösung, auf dem Sattel- oder Flachdach oder gebäudeintegriert eingesetzt werden. Die bis zu 14 Meter hohe Windturbine hält Wetterbedingungen von -25 bis +60 Grad stand.

Worauf basiert unser Geschäftsmodell?

BLUE POWER entwickelt und vertreibt qualitativ hocheffiziente Kleinwindkraftanlagen für Privathaushalte und Unternehmen, die zur Eigennutzung nachhaltigen Strom erzeugen möchten. Der Vertrieb erfolgt zum Teil direkt an den Endnutzer oder über den regionalen Handel.

Die BLUE POWER GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach österreichischem

Recht, mit dem Sitz in Pyhrn und der Geschäftsanschrift Pyhrn 1, 4582 Spital am

Pyhrn, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichtes Steyr unter FN 396044v.

Was sind die nächsten Schritte von BLUE POWER?

BLUE POWER entwickelt und vertreibt qualitativ hocheffiziente Kleinwindkraftanlagen für Privathaushalte und Unternehmen, die zur Eigennutzung nachhaltigen Strom erzeugen möchten. Der Vertrieb erfolgt zum Teil direkt an den Endnutzer oder über den regionalen Handel.

BLUE POWER produziert sogenannte BlueOne-Kleinwindkraftanlagen (die „BlueOne„), die geräuscharm und tierfreundlich sind. Diese Kleinwindkraftanlagen finden aufgrund ihrer Größe zum Beispiel auch auf einem Hausdach sowie in Wohn- oder Gewerbebauten Platz.

Das Finanzierungsprojekt soll eine Ausweitung der vorgenannten Geschäftstätigkeit ermöglichen. Die von Anlegern gezeichneten Wertpapiere werden für (1) die Forschung und Entwicklung neuer Produkte (40%) (2) den Ausbau des Vertriebs und Marketings (40%) und (3) den Abbau von Verbindlichkeiten (20%) verwendet werden.

Befinden sich bereits Anlagen schon in Betrieb und welche Leistungen erbringen diese?

Die BlueOne Windturbine von BLUE POWER befindet sich hauptsächlich an den Standorten Österreich und Ungarn. Eine BlueOne ist auch bereits aber einer Mindestwindgeschwindigkeit von 3m/s im vollkommen einsatzbereit.

Im Test hat unsere BlueOne schon über 2,2 KW an Leistung bei entsprechendem Wind erzeugt. Diese Überlastsituation wird jedoch im Serienprodukt zum Schutz der Langlebigkeit für unsere Kunden ausgeschlossen und mit 1,8 KW begrenzt. Je nach Windstandort sind bis zu 3500 kWh Jahresleistung durchaus möglich.

Was sind die nächsten Schritte von BLUE POWER?

Unsere Vision treibt uns täglich dabei an, eine ganze Produktfamilie zu schaffen, die neue Standards für Kleinwindkraftanlagen setzt. Um innovativ, zukunftsorientiert und nachhaltig zu agieren, haben wir uns von BLUE POWER vorgenommen, unsere europäischen Heimmärkte mit unserem innovativen Angebot zu versorgen.

Das Finanzierungsprojekt soll eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit ermöglichen. Vor allem die Forschung und die Entwicklung neuer Produkte (40%), den Ausbau des Vertriebs und Marketings (40%) und den Abbau von Verbindlichkeiten (20%) sollen hierfür eingesetzt werden.

Zudem arbeiten wir an der Entwicklung von weiteren Modellen von Kleinwindkraftanlagen, die bis zu 5KW und 10KW Strom erzeugen können.

„Wir möchten Windkraft für Jedermann zugänglich machen. Gehe mit uns die nächsten Schritte, erzeuge Deinen eigenen Strom und leiste gleichzeitig einen Beitrag für die Windkraft von morgen.“

Wie sieht es mit der Genehmigung zur Aufstellung von BlueOne aus?

In Österreich gibt es generell kein Problem. Es herrscht in den meisten Fällen eine Anzeigepflicht, aber keine Genehmigungspflicht. In Deutschland gibt es in den meisten Fällen ähnliche Vorgaben, mit den wenigen Ausnahmen im urbanen Bereich beschäftigen wir uns intensiv und informieren Sie, sobald hier Klarheit herrscht. In anderen Ländern wird die Kleinwindkraft tatkräftig unterstützt und unterliegt nur sehr wenigen Regularien.

Wie sieht es denn mit Konkurrenz in dem Bereich aus?

Unsere BlueOne von BLUE POWER unterscheidet sich grundlegend von anderen Modellen hinsichtlich Qualität und damit Langlebigkeit und Effizienz. Daher bewegen wir uns hier in einem Umfeld mit geringer Wettbewerbsintensität. Das gesamte Dienstleistungsangebot, das BLUE POWER anbietet, wird in der Form nur von uns erbracht.

 

Sie haben noch Fragen? Stellen Sie diese direkt an support@bluepower.at